Widerstand gegen den NS

Die „Meute Hundestart“

Der Leipziger Historiker Sascha Lange hat sich intensiv mit dem Widerstand Jugendlicher gegen den NS in Leipzig auseinandergesetzt. Bei seinen Recherchen stieß er auf die „Leipziger Meuten“, lose organisierte Gruppen junger Menschen, die sich nicht den Nazis beugen wollten. Auch in Zschocher war eine dieser Gruppen aktiv, die „Meute Hundestart“ traf sich meist am heutigen Schwartzeplatz und unternahmen von dort aus gemeinsame Ausflüge oder vertrieben sich gemeinsam die Zeit. Das reichte allerdings schon um die Gestapo auf die Gruppe aufmerksam zu machen und nach intensiver Observation wurden die meisten Mitglieder der Gruppe verhaftet.

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Die Leipziger Meuten

Wikipedia

Internationales Antifaschistisches Komitee

Quelle: Screenshot MDR/Vergessener Rüstungsgigant – Die Leipziger HASAG

Ab 1942 versuchten Leipziger Kommunist*innen zusammen mit Zwangsarbeiter*innen eine großflächigen Aufstand in Leipzig zu organisieren. Das Denkmal in der Nikolai-Rumjanzew-Straße, an der Grenze zu Grünau erinnert an die Gruppe „Internationales Antifaschistisches Komitee“. Der Namensgeber unseres Stadtteilladens, Karl Hauke, genannt Lixer, war das jüngste Mitglied der Gruppe. Im Gegensatz zu anderen Widerstandsgruppen aus Leipzig, gibt es über das IAK noch keine zusammenfassende Dokumentation.

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