Forscher*in werden

Forscher*in werden

Du hast Lust dich mit mit der jüngeren Geschichte Zschochers zu beschäftigen und dabei Nachbar*innen kennen zu lernen, eigenständig Recherche zu betreiben und einen Beitrag zu Erinnerungskultur in Zschocher zu leisten? Dann bist du hier genau richtig!

In unserem Projekt Zschocher History wollen wir die Zeit der Weimarer Republik und des Nationalsozialismus im Viertel erforschen. Der Lixer e.V. unterstützt dich bei der Themenauswahl, vermittelt dich an kompetente Fachstellen, stellt Räume und Equipment für die Durchführung von hybriden Gruppentreffen zur Verfügung .

Wie soll das funktionieren?

Zu allererst solltest du dir den 19.06.2021 ab 18 Uhr freihalten.

An diesem Tag findet unsere Auftaktveranstaltung im Hof der alten Handelsschule statt. .

Die Veranstaltung findet im Freien statt, wir erarbeiten ein sicheres Hygienekonzept um deine Gesundheit zu schützen. Onlineteilnahme ist ebenfalls möglich. Dann kannst du gemütlich vom Sofa aus zuhören und per Chat mit den Menschen vor Ort interagieren.

Für die Onlineteilnahme melde dichh bitte unter zschocherhistory@posteo.de mit Vor- und Nachnamen an, dann bekommst du per Mail einen Link zugeschickt. 

Wir haben Vortragende eingeladen, die dir an diesem Abend einen kurzen Einblick geben, wie du zu historischen Themen recherchierst, die Belastbarkeit von Quellen einschätzt und vor allem wo du Material finden kannst und wie du mit diesem Umgehen kannst.

Danach stellt der Lixer e.V. die möglichen Themen vor, zu denen es sich lohnt im Kiez zu recherchieren oder die uns von dir vorab vorgeschlagen wurden. Der Fokus liegt dabei auf der Arbeiter*innenbewegung in Zschocher , jüdischem Leben im Stadtteil, Widerstand gegen den Nationalsozialismus oder Zwangsarbeit während des NS in Klein- und Großzschocher.

In einem moderierten Prozess werden kleine Arbeitskreise von mindestens fünf Personen gebildet, die über einen Zeitraum von gut 2 Monaten forschen, recherchieren und Material zusammentragen. Jeder Arbeitskreis sollte selbst bestimmt eine Leitungsperson wählen die sich „den Hut“ aufsetzt. Die Leitungsperson ist dafür zuständig Treffen zu koordinieren, Kontakt zu den Kooperationspartner*innen herzustellen und sich mit uns in Verbindung zu setzen, falls es Probleme gibt. Um diesen Einsatz zu honorieren gibt es für diesen „Posten“ eine Aufwandsentschädigung. Idealerweise sollten sich die Arbeitskreise einmal in der Woche treffen um Rechercheergebnisse auszutauschen und weitere Schritte zu besprechen.

Wir haben im Vorfeld mit Institutionen und Vereinen in der Stadt gesprochen an die sich die Arbeitskreise wenden können, um Unterstützung bei der Recherche zu bekommen. Falls das Forschungsvorhaben etwas komplizierter wird, können sich die Mitglieder des Arbeitskreises dort fachmenschlichen Rat holen. Dazu zählen unter anderem das Stadtgeschichtliche Museum Leipzig, Die Gedenkstätte für Zwangsarbeit, Erich-Zeigner Haus e.V., der VVN/BDA und viele andere.

Bis zum 29.08.2021 sollten die Arbeitskreise die Forschungsarbeit soweit abgeschlossen haben, so dass ihr die Ergebnisse weiter geben könnt. Was damit passiert siehst du hier. Es steht dir natürlich frei, dich weiterhin mit dem Thema zu beschäftigen.

Die Ergebnisse eurer Arbeit werden am 19.09.2021 bei unserem Stadtteilfest präsentiert. Schreib dir also auch schon diesen Termin in den Kalender.

Wir freuen uns auf dich!